Bundespräsidentenwahl: SPD sieht wachsende Entfremdung von Schwarz-Gelb

Landespolitik

Nils Schmid: „Autorität ohne Erdung geht über die Köpfe der Menschen hinweg – das gilt für Frau Merkel und das gilt auch für Herrn Mappus“

Nach Beurteilung des SPD-Landesvorsitzenden Nils Schmid offenbart der Ablauf der gestrigen Bundespräsidentenwahl „eine wachsende Entfremdung zwischen Schwarz-Gelb und der Mehrheit der Menschen in diesem Land“.

Der designierte Spitzenkandidat der SPD in Baden-Württemberg sagte, der „anmaßende Regierungsstil von Union und FDP“ habe zu einem Vertrauensverlust in die Politik insgesamt geführt. „Aufgesetzte Machtworte sind Anzeichen einer abgehobenen Politik“, so Schmid. „Und Autorität ohne Erdung geht über die Köpfe der Menschen hinweg. Das gilt für Frau Merkel und das gilt auch für Herrn Mappus. Schwarz-Gelb hat keine Antennen für das, was die Menschen wirklich beschäftigt.“

Schmid erklärte, die Zusammenarbeit zwischen SPD und Grünen bei dieser Bundespräsidentenwahl sei in jeder Hinsicht vorbildlich gewesen. „Daran wollen wir gerne anknüpfen.“

 

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[Franz Müntefering, SPD, 19.05.2005]

 

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