Felix Reinbold führt weiterhin die SPD-Jugend

Veröffentlicht am 22.04.2019 in Arbeitsgemeinschaften
 

Die Jungsozialisten (Jusos) in der Ortenau haben bei ihrer Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Der bisherige Kreisvorsitzende der SPD-Jugendorganisation in der Ortenau,
Felix Reinbold aus Offenburg, wurde erneut wiedergewählt. Der Schutterwälder Bürgermeister Martin Holschuh war als Gast bei der Mitgliederversammlung im Bürgerbüro der SPD Offenburg.

Holschuh, einst selbst im Kreisvorstand der Ortenauer Jusos, stellte den Anwesenden seine Gemeinde Schutterwald vor und diskutierte auch im Hinblick auf die anstehenden Kommunalwahlen über Themen in der Kommune: Vereinsarbeit, Verkehrsituation oder die Aufgaben beim Klimaschutz - wo greift eine Kommune ein? Auch sein eigener Werdegang in der Kommunalpolitik war Thema. Seit acht Jahren ist Holschuh nun schon Bürgermeister in der Nachbargemeinde von Offenburg, im Juli wird dort neu gewählt. Holschuh der schon beim Neujahrsempfang in Schutterwald ankündigte, eine Wiederwahl anzustreben, gab den interessierten Jungpolitikern einen Einblick, welche Themen den Leuten vor Ort unter den Nägeln brennen.

 „Ganz wichtig ist es dranzubleiben“, sagte der erfahrene Kommunalpolitiker zu den Anwesenden, von denen selbst viele auf den Listen ihrer Partei für die Gemeinderatswahl am 26. Mai stehen. Es sei wichtig, den Bürgerinnen und Bürgern zuzuhören und sich aktiv in Vereine vor Ort einzubringen. Bei Fragen zur beitragsfreien Kita verwies er auf die Rolle der Landesregierung. So sehr er das Streben nach einer kostenlosen Bildung schon im Kleinkindalter begrüße, hier seien Kommunen auf die bereitgestellten Mittel des Landes Baden-Württemberg angewiesen.

 Bei den Wahlen zum neuen Kreisvorstand wurden Felix Reinbold als Kreisvorsitzender, Belinda Akel als Stellvertreterin sowie Markus Göppert und Ebru Ayhan als Beisitzende in ihren Ämtern bestätigt. Den neuen Vorstand komplettieren Georg Wegmann als stellvertretender Vorsitzender, Walther Sondermann, Melvin Radinske und Nico Prehn als Beisitzer. In ihren Vorstellungen blickten alle Kandidaten mit Zuversicht und voller Tatendrang ins kommende Arbeitsjahr. Ein gemeinsames Programm soll beim ersten Vorstandstreffen beschlossen werden. „Wir wollen daran arbeiten, in der Öffentlichkeit eine größere Rolle zu spielen, Themen zu setzen und diese gezielt bearbeiten“, sagte Reinbold. Georg Wegmann aus Kappel-Grafenhausen merkte an, dass man aufhören müsse, sich nur mit sich selbst zu beschäftigen. Zusammen legt der neugewählte Vorstand den Fokus nun auf die anstehenden Kommunal- und Europawahlen.

 

Foto: Der Kreisvorstand der Jusos Ortenau mit seinem Gast Martin Holschuh (links)

 
 

Homepage SPD Kreisverband Ortenau

Termine

Alle Termine öffnen.

17.07.2019, 19:30 Uhr Kreisvorstandsitzung der SPD Ortenau

24.07.2019, 19:00 Uhr Sommerabschluß der "Roten Socken"

20.11.2019, 19:30 Uhr Kreisvorstandsitzung der SPD Ortenau

Alle Termine

WIR AUF FACEBOOK

Mitglied werden!

Unterstützen Sie uns!

VORWÄRTS

NEWS SPD IM BUND

Die SPD-Spitze lehnt den Vorschlag der EU-Staats- und Regierungschefs, Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen zur EU-Kommissionspräsidentin zu machen, als nicht überzeugend ab. "Damit würde der Versuch, die Europäische Union zu demokratisieren, ad absurdum geführt", sagten die drei kommissarischen SPD-Chefs Malu Dreyer, Thorsten Schäfer-Gümbel und Malu Dreyer. Das Statement im Wortlaut.

Für viele Menschen wird es immer schwieriger, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Vor allem explodierende Bodenpreise, knapper Wohnraum und Bauland erschweren bezahlbare Mieten. Die SPD will eine Trendwende - und erhält dafür von der Baulandkommission der Bundesregierung Rückenwind.

Familien mit Kindern, Rentnerinnen und Rentner, Beschäftigte mit kleinem Einkommen - ab Juli können viele Bürgerinnen und Bürger von neuen Regelungen profitieren. Millionen Menschen erhalten mehr Geld.

 

NEWS SPD BW

Bei einer Veranstaltung der SPD Baden-Württemberg zum "Tabuthema Prostitution" in Karlsruhe hat sich eine hochrangige Diskussionsrunde eingehend mit dem so genannten "nordischen Modell" auseinandergesetzt.

Dieses Modell, das unter anderem in Schweden und Norwegen Gesetzeslage ist, beinhaltet im Wesentlichen eine völlige Entkriminalisierung der in der Prostitution Tätigen, die Freierbestrafung sowie Ausstiegshilfen für Prostituierte und Freier. Im Gegensatz zu Deutschland ist der Verkauf von Sex hier zwar legal, allerdings wird der Kauf bestraft.

In Karlsruhe mit dabei waren unter anderem die stellvertretende SPD-Landesvorsitzende Dorothea Kliche-Behnke, Generalsekretär Sascha Binder, die Bundestagsabgeordnete Leni Breymaier und die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Sabine Wölfle.

"Prostitution ist Ausdruck struktureller Gewalt gegen Frauen, hat negative Auswirkungen auf die Gesamtgesellschaft und verhindert die Gleichstellung der Geschlechter", erklärte Dorothea Kliche-Behnke. Und die ehemalige SPD-Landeschefin Leni Breymaier betonte: "Prostitution macht Frauen an Leib und Seele kaputt." Am 12. Oktober wird sich der nächste Landesparteitag der SPD in Heidenheim mit dem vorliegenden Antrag dazu befassen.

Nach einer intensiven Debatte hat der Pforzheimer Parteitag der SPD Baden-Württemberg bei nur einer Gegenstimme auch den Leitantrag zur Bildungspolitik beschlossen, der unter anderem die generelle Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 beim Gymnasium vorsieht.

Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch erklärte dazu, zwar hätten junge Leute heute mit siebzehneinhalb Jahren das Abi, aber Hochschulen und Unternehmen klagten immer mehr über deren unzureichende persönliche Entwicklung. "Wir müssen jungen Menschen die notwendige Zeit geben, dass sie sich Wissen aneignen und gleichzeitig ihre eigene Entwicklung durchmachen können. Deshalb wollen wir die Wahl zwischen G8 und G9 lassen."

Unter dem Motto "BildungsMUT - Zukunft braucht Ideen, Fortschritt unseren Mut" beinhaltet der Beschluss, die frühkindliche Bildung besser auszustatten, die Grundschule zu stärken und die Ganztagsschule auszuweiten. "Wir wollen unsere Bildungseinrichtungen zu modernen Lernorten und Zukunftswerkstätten unserer Demokratie weiterentwickeln", so Andreas Stoch.

Einstimmig haben die Delegierten auf dem Pforzheimer SPD-Parteitag einen Beschluss zur Lage der Partei gefasst.

Darin wird vor allem die Umsetzung von politischen Zielen und Inhalten eingefordert: "Wir wollen mehr und bezahlbaren Wohnraum schaffen. Wir wollen eine sozial gerechte und ökologische Gestaltung des Klimaschutzes. Dafür brauchen wir ein Klimaschutzgesetz, das dafür die Voraussetzungen schafft. Wir wollen eine Grundrente, die die Lebensleistung von Menschen in allen ihren Facetten honoriert. Wir wollen eine starke europäische Demokratie. Deshalb brauchen wir eine offene und vorbehaltlose Debatte über die Zukunft Europas."

Maßstab zur Fortsetzung der GroKo

Das Erreichen dieser Ziele ist für die SPD in Baden-Württemberg der Maßstab dafür, ob die Große Koalition in Berlin fortgesetzt werden kann. Unabhängig davon hat sich der Parteitag für die Erarbeitung eines neuen, sozialökologisch ausgerichteten Grundsatzprogramms der SPD ausgesprochen.

Den gesamten Beschluss gibt es hier: Beschluss