Kassenärztliche Vereinigung entscheidet gegen Patienten in der Ortenau - Wölfle und Kopf verlangen eine Prüfung

Veröffentlicht am 20.01.2019 in Kreisverband
 

Als Skandal betrachten es die SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle und der SPD Kreisvorsitzende der Ortenau Karl-Rainer Kopf, dass durch die Entscheidung der Kassenärztlichen Vereinigung ambulante Patienten nicht mehr in den Ortenauer Kliniken geröntgt werden dürfen.  Wie der SWR berichtet, dürfen die Ortenauer Kliniken bei  ambulanten Patienten keine Röntgenaufnahmen mehr machen. Gerade im Hinblick auf die derzeit geführte Krankenhausdiskussion ist das ein Schlag ins Gesicht der betroffenen Patienten, immerhin ca. 2500 jährlich, kritisiert die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Sabine Wölfle.

SPD Kreisvorsitzender Karl-Rainer Kopf beklagt die mangelnde Transparenz der Entscheidung. Wölfle und Kopf zeigen sich verwundert, das die KV hier zum Vorteil eines niedergelassenen Radiologen eine Entscheidung gegen die betroffenen Patienten getroffen hat. „Wir erwarten von der Landesregierung eine klare Positionierung und Prüfung der Situation“ sagt Wölfle.



 

Eine Benachteiligung betroffener  Ortenauer Patienten ,so Wölfle und Kopf ,darf es nicht geben. Sabine Wölfle wird schnellstmöglich Landessozialminister Manfred Lucha auf diesen Vorgang ansprechen. „ Das Land will Vorreiter im Bereich sektorenübergreifende Versorgung werden. Hierbei es geht um u.a. um eine Vernetzung von ambulanten und stationären Strukturen und eine bessere Versorgung von Patienten in den Stadt- und Landkreisen. Hier wird exemplarisch gezeigt, dass Partikularinteresse einer guten Versorgung vorgezogen werden“ so Wölfle und Kopf. Beide befürchten, dass dieser Vorgang auch anderswo Schule machen könnte.


 
 

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"Frau Eisenmann gibt sich gerne entschlossen und energisch, auch heute wieder. Aber je näher man ihr politisch kommt, desto kleiner wird alles", so Binder. "Tatsache ist doch: In den letzten drei Jahren hat sie als Kultusministerin rein gar nichts auf den Weg gebracht - im Gegenteil: Sie hat jede eigene Überzeugung geopfert, um sich dem stockkonservativen Parteiflügel anzudienen. Insofern hat die CDU heute eine Scheinriesin als Spitzenkandidatin aufgestellt."

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