Kreis-SPD zur Krankenhausreform: "Kein Grund zur Panik oder Panikmache"

Veröffentlicht am 23.03.2018 in Pressemitteilungen
 

SPD-Kreisvorsitzender Karl-Rainer Kopf

In Bezug auf das Thema „Krankenhausreform in der Ortenau“ setzt der Kreisvorstand der SPD auf intensiven Austausch und Kommunikation mit den möglicherweise betroffenen Akteuren, um in der erhitzten Diskussion von Anfang an Missverständnisse und Fehlinformationen zu vermeiden.

„Für uns als SPD ist die bestmögliche medizinische Versorgung im ländlichen Raum natürlich ein Kernpunkt, den wir mit Vehemenz vertreten“, betont Kreisvorsitzender Karl-Rainer Kopf in einer Vorstandssitzung mit Gästen aus Fraktion und Ortsverbänden. „Die Kreis-SPD wird sich jetzt und in Zukunft immer dafür einsetzen, die optimale medizinische Versorgung in der Ortenau zu gewährleisten.“

 

Gleichzeitig sei es wichtig, so Kopf weiter, sich nicht an der momentan stattfindenden Panikmache anderer Fraktionen zu beteiligen. „Bis die Ergebnisse des Gutachtens zu diesem Thema vorliegen und auf dieser Grundlage finale Entscheidungen getroffen werden, plädieren wir dafür, nicht mit den Ängsten der Menschen Wahlkampf zu betreiben“, so Kopf im Namen des Kreisvorstandes, und er macht deutlich: „Zum momentanen Zeitpunkt ist alles in Bezug auf Zukunft der Krankenhäuser in der Ortenau reine Spekulation, und auf dieser Grundlage weigern wir uns, Ängste zu schüren und Panik zu verbreiten.“ Zudem sei es wichtig, darauf hinzuweisen, dass auch nach der Veröffentlichung des Gutachtens nicht innerhalb weniger Wochen oder Monate Standorte geschlossen würden: „Wir sprechen hier von einem Zeitraum von acht bis zehn Jahren. Kein Standort, Gutachten hin oder her, wird innerhalb eines halben Jahres dichtgemacht. Darauf können sich die Menschen vor Ort verlassen, und deshalb gibt es zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt keinen Grund zur Panik oder Panikmache.“

 
 

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