Neujahrsempfang SPD-OV Willstätt 2015

Veröffentlicht am 29.03.2015 in Ortsverein
 

Zum Auftakt ihrer Amtszeit als 1. Vorsitzende des SPD Ortsvereins Willstätt lud Lorena Niederquell die Mitglieder zu einem Neujahrsempfang ein. Erfreulich viele folgten der Einladung. In lockerer Runde konnte noch einmal der Wahlkampf und die Ergebnisse der Kommunalwahl besprochen, vor allem aber der Blick auf die Zukunft gerichtet werden. Waldspeck und Sommerfest sind bereits festgelegt, Themen für die Entwicklung der Gemeinde und weitere Aktivitäten werden in den nächsten Wochen diskutiert, beschlossen und dann umgesetzt.

Doch jetzt stand erst einmal feiern an. Da passte der Dank an Rolf Hoffman-Bardtke für seine Tätigkeit als Vorsitzender sehr gut ins Programm. Von 2010 bis 2014 leitete er die Geschicke des Ortsvereins, zuvor war er stellvertretender Vorsitzender und diese Position begleitet er auch künftig wieder. Die Vorsitzende dankte ihm für seine geleistete Arbeit für die SPD und den Ortsverein im Besonderen. Unter dem Applaus der Mitglieder wurde er mit einem Geschenkkorb überrascht.

Ein weiterer Programmpunkt erfreute die Vorsitzende – kaum im Amt und schon ein neues Mitglied. Merdan Seker, wohnhaft in Willstätt und zur Zeit im Studium an der Fachhochschule Kehl, trat in die Partei ein. Der Zwanzigjährige wurde von der Vorsitzenden per Handschlag begrüßt und von den Anwesenden herzlich in den Kreis der Mitglieder aufgenommen.

Im Verlauf des harmonischen Treffens erfuhren die jüngsten des Ortsvereins noch die ein oder andere amüsante Episode aus der langen Geschichte des Ortsvereins der SPD.

 
 

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NEWS SPD IM BUND

Der Weg zur Wahl der neuen Parteiführung ist jetzt klar: Die SPD könnte künftig von einer Doppelspitze geführt werden - gemeinsam von einer Frau und einem Mann. Und die Mitglieder entscheiden. "Wir wagen Neues und ich bin sicher, am Ende dieses Auswahlverfahrens wird jeder sehen: Die SPD ist quicklebendig", sagte die kommissarische SPD-Vorsitzende Malu Dreyer.

Nach dem Wechsel von Katarina Barley in das Europaparlament wird Christine Lambrecht, bisher Parlamentarische Staatssekretärin im Finanzministerium, neue Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz.

Pflegekräfte verdienen Anerkennung und eine gute Bezahlung. Doch bislang wurden sie nur sehr gering - und sehr unterschiedlich - entlohnt. Das ändern wir jetzt. Mit dem "Gesetz für bessere Löhne in der Pflege" sorgen wir dafür, dass Pflegerinnen und Pfleger endlich anständig bezahlt werden.

 

NEWS SPD BW

"Dieser Beschluss setzt das um, was unsere Mitglieder und auch die Öffentlichkeit bei der Bestimmung der neuen Parteispitze erwarten: Keine Entscheidungen mehr im Hinterzimmer, sondern ein offenes und transparentes Beteiligungsverfahren. Das wird uns guttun. Eine Doppelspitze könnte die Bandbreite der SPD möglicherweise besser abbilden als bisher, allerdings müssen die beiden Führungspersonen dann auch miteinander können - sonst hilft das nicht weiter. Ich selbst hätte mir dabei auch die Einbindung von Nichtmitgliedern vorstellen können, aber unser Vorschlag fand leider keine Resonanz.

1. Solidarischer Umgang: Wir in Baden-Württemberg haben unsere Lektion gelernt. Eine Partei, die Solidarität zu ihren Grundwerten zählt, muss diese auch im Umgang miteinander leben.

2. Parteiführung auf breitem Fundament: Die zukünftige Parteiführung darf nicht im Hinterzimmer "ausgekungelt" werden. Wir fordern bei dieser Entscheidung eine Einbindung der Mitglieder. Dabei ist auch eine Vorwahl wie in anderen europäischen Ländern denkbar, an der nicht allein Parteimitglieder teilnehmen. Unabhängig davon, für welches Führungsmodell sich die SPD entscheidet, müssen die zu wählende Parteispitze und die Partei den Grundsatz der Solidarität aber auch leben.

3. Inhaltliche Klarheit: Die SPD muss Klarheit schaffen, welche Vorhaben in der Großen Koalition noch umgesetzt werden müssen. Dazu gehören zum Beispiel das Klimaschutzgesetz und die Grundrente. Diese Initiativen sind originäre Anliegen der SPD.

4. Überprüfung der GroKo: Die Entscheidung, ob wir Teil der Bundesregierung bleiben, erfolgt gemäß Koalitionsvertrag durch eine offene und transparente Überprüfung (Revisionsklausel) bei einem Bundesparteitag im Dezember 2019.

5. Neues Grundsatzprogramm: Unabhängig von der Frage der Regierungsbeteiligung treten wir für die Erarbeitung eines neuen, sozialökologisch ausgerichteten Grundsatzprogramms der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands ein.

Der SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Andreas Stoch erklärt zum angekündigten Rücktritt der Partei- und Fraktionsvorsitzenden Andrea Nahles:

"Dieser Rücktritt überrascht mich, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt. Natürlich ist er zu respektieren, denn der persönliche Druck auf Andrea Nahles ist mit jedem Tag weiter bis ins Unermessliche gestiegen. Dennoch bedaure ich diesen Schritt. Viele Probleme, in denen die SPD steckt, sind nicht erst in der Amtszeit von Andrea Nahles entstanden. Aber das Entscheidende ist doch: Wir haben in der SPD bundesweit bislang keinen Plan B - weder inhaltlich noch programmatisch noch personell.

Wir müssen uns jetzt alle zusammenreißen und in den kommenden Tagen in hoher Verantwortung gegenüber unserer Partei und unseren Mitgliedern miteinander diskutieren und miteinander handeln - und zwar mit kühlem Kopf und heißem Herzen. Es geht hier um den Fortbestand der deutschen Sozialdemokratie."